Angst vor griechischer Staatspleite verebbt

Griechenland, Urlaub, Meer, Strand, Tourismus, Glaube, Kirche  Foto: Clemens Fabry
Griechenland, Urlaub, Meer, Strand, Tourismus, Glaube, Kirche Foto: Clemens Fabry(c) (Clemens Fabry)
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Die Rendite von griechischen Staatsanleihen sinkt weiter. Der Risikoaufschlag ist so gering wie seit dem 20. Jänner nicht mehr.

Die Kurse der griechischen Staatsanleihen haben am Mittwoch angesichts zunehmender Hoffnungen auf EU-Hilfe für Griechenland kräftig zugelegt. Die zehnjährigen Papiere stiegen um 365 Basispunkte auf 100,22 Zähler. Die Rendite fiel auf 5,909 Prozent von 6,426 Punkte. Damit fiel der Abstand zu den richtungsweisenden deutschen Bundesanleihen auf 276 Basispunkte und war so gering wie seit dem 20. Jänner nicht mehr. Die deutschen Bundesanleihen gaben bis zu 32 Tick auf 100,02 Punkte nach. Die Rendite stieg dadurch bis auf 3,245 Prozent.

Die Kosten für die Versicherung gegen einen Ausfall griechischer und portugiesischer Anleihen sind am Mittwoch deutlich gefallen. Die fünfjährigen Credit Default Swaps (CDS) sanken nach Angaben des Datenanbieters CMA Datavision auf 340 Basispunkte von 379,7 Basispunkte am Vorabend in New York. Damit kostete die Versicherung griechischer Schulden in Höhe von zehn Mio. Euro noch 340.000 Euro. In der vergangenen Woche hatten Anleger die Rekordsumme von 444.900 Euro berappen müssen.

(Ag. )

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