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Getöteter Bundesheer-Soldat: „Mordverdacht erhärtet“

Symbolbild Bundesheer
Symbolbild Bundesheer(c) Clemens Fabry
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Das Oberlandesgericht Wien sieht „gekränkte Ehre“ des beschuldigten Wachsoldaten als denkbares Motiv.

Wien. Am 9. Oktober tötete der Bundesheer-Wachsoldat Ali Ü. (22) seinen Kameraden Ismail M. (20). Tatort: ein Wachcontainer des Bundesheers vor dem Amt für Rüstung und Wehrtechnik in Wien-Leopoldstadt. Tatwaffe: das Sturmgewehr 77. Ü. erklärte anfangs, er könne sich nicht erinnern, dann sprach er von einem Unfall. Das Oberlandesgericht Wien sieht hingegen „den Tatverdacht des Mordes“ als „erhärtet“ an.