Eleganter, reifer, bisweilen sehnsüchtiger Elektropop
In ihrer klugen Kolumne für den Londoner "New Statesman" schrieb Tracey Thorn unlängst darüber, wie gut es sich anfühlt, nach 20 Jahren wieder einen ihrer Songs im Radio zu hören. Zwar wird "Queen" kaum zum Welthit avancieren wie einst "Missing" ihrer Band Everything But The Girl. Die erste Single bringt ihr sehr gutes Album "Record" aber auf den Punkt: eleganter, reifer, bisweilen sehnsüchtiger Elektropop, der Thorns charismatische Stimme strahlen lässt. "Dancefloor" klingt wie ein Gipfeltreffen von New Order und den Robotern von Daft Punk. "Sister" zeigt, wie gut Dub und Disco harmonieren. Kuhglocken inklusive. Herrlich.