Euroländer kamen besser durch Krisenjahr 2009

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Die Volkswirtschaften der Eurozone mussten 2009 einen BIP-Rückgang von 4,0 Prozent hinnehmen. Der Schnitt der 27 EU-Länder lag aber bei 4,1 Prozent. Österreich kommt relativ glimpflich davon.

Die 16 Volkswirtschaften der Eurozone sind im vierten Quartal des Jahres 2009 um 0,1 Prozent gegenüber dem dritten Quartal gewachsen. Wie die Schnellschätzung des europäischen Statistikamts Eurostat ergab schrumpfte es aber im Vergleich zum Schlussquartal 2008 um 2,1 Prozent. Im Gesamtjahr 2009 rechnet Eurostat mit einer Schrumpfung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 4,0 Prozent.

Euroländer schrumpften weniger

Damit erging es den Euroländern weniger schlecht als jenen elf EU-Ländern, die andere Währungen haben. Denn dort Betrug das Wachstum vom dritten auf das vierte Quartal zwar auch 0,1 Prozent, im Jahresvergleich war der Rückgang aber größer: 2,3 Prozent im vierten Quartal und 4,1 Prozent für das Gesamtjahr.

Österreich kommt nach Eurostat-Schätzung mit +0,4 Prozent im Schlussquartal und -1,8 Prozent für das Gesamtjahr relativ glimpflich davon.

(Ag./Red)

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