Zwei Milliarden Euro Kapitalerhöhung für Bank Austria

PV Pensionsversicherungsanstalt, Bank Austria  Foto: Clemens Fabry
PV Pensionsversicherungsanstalt, Bank Austria Foto: Clemens Fabry(c) (Clemens Fabry)
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Die UniCredit schickt zwei der gesamt fast vier Milliarden Euro aus der Kapitalerhöhung an ihre österreichische Tochter. Neben der UniCredit sind nur zwei Kleinaktionäre an Bord.

Die italienische Konzernmutter UniCredit stockt im März das Kapital bei der österreichischen Tochter Bank Austria auf. Aus der Anfang Februar abgeschlossenen Aktienemission der UniCredit selbst (Gesamt: 3,999 Milliarden Euro) fließen zwei Milliarden Euro nach Wien zur Bank Austria.

Am Donnerstag, dem 4. März, findet zum Thema "Kapitalerhöhung" eine außerordentliche Hauptversammlung (HV) bei der Bank Austria in Wien statt, wie der Website der Bank Austria zu entnehmen ist.

Hauptversammlung nur Formsache

Die HV wird nicht viel Zeit beanspruchen, es gibt nur einen einzigen Tagesordnungspunkt, und neben UniCredit als Aktionärin sind nur noch der Betriebsratsfonds und die AVZ Stiftung mit ihren kleinen Aktienpaketen an Bord.

Beschlossen wird am 4. März die Erhöhung des Grundkapitals um 212,262771,60 Euro auf Nominale 1681,033.521,40 Euro - durch die Ausgabe von 29,197.080 Inhabereraktien mit Gewinnberechtigung ab 1. Jänner 2010. Zum Ausgabepreis von 68,50 Euro je Stückaktie errechnet sich eine Summe von 2 Mrd. Euro für die Bank Austria.

(APA)

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