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Raucher zahlen mehr als doppelt so viel bei Ablebensversicherung

Rauchen macht Ablebensversicherungen teurerAPA/HERBERT NEUBAUER
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Bei einer Risiko-Lebensversicherung dürfen die Anbieter differenzieren und unterschiedliche Tarife für Raucher und Nichtraucher anbieten.

Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen, dass das Rauchen weltweit zehn Prozent aller Erwachsenen tötet. Allein in der EU sterben nach Informationen des Europäischen Parlaments jährlich 700.000 an den Folgen des Rauchens. Diese Zahlen sollen die Raucher zu einem Überdenken ihrer Gewohnheiten bringen, sagte Uniqa-Mediziner Peter Kritscher in einer Aussendung. Aber neben einem besseren und längeren Leben bringt das Nichtrauchen auch einen wirtschaftlichen Vorteil.

Ein Vergleich bei der Versicherungsprämie in der Risiko-Lebensversicherung zeigt den Vorteil für Nichtraucher: Bei dieser Art Versicherung, mit der sich die Familie oder Nahestehende für den Todesfall absichern lassen, zahlt ein 30-jähriger Raucherbei der Uniqa bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Deckungssumme von 100.000 Euro beispielsweise 16,58 Euro Prämie im Monat. Ein Nichtraucher hingegen zahlt entweder 9,46 oder 7,75 Euro kann also mehr als die Hälfte sparen.

Bei privaten Krankenversicherungen stellt sich die Lage hingegen anders dar: Tariflich könne man bei Krankenversicherungen keinen Unterschied zwischen Rauchern und Nichtrauchern machen. Die Uniqa ist dort mit einem Marktanteil von über 47 Prozent nach eigenen Angaben in Österreich Marktführer.

(red.)