Wissenschaft und Forschung

Deutliches Mehr für die Wissenschaft

Ein Mehr gibt es für das Ressort für Wissenschaftsminister Heinz Faßmann.Die Presse

Die Investitionen in Wissenschaft und Forschung werden in der Budgetrede als "überlebenswichtige Investition in die Zukunft" bezeichnet. Das Wissenschaftsbudget wird deutlich steigen.

Konkret schaut Wissenschaftsbudget so aus: Von 2017 bis 2022 wächst das Budget von 4,38 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf knapp 5 Milliarden Euro 2022. Wobei die großen Budgetzuwächse erst gegen Ende dieser Zeit kommen. Denn im derzeitigen Doppelbudget ist heuer ein Plus von 83 Millionen Euro ausgewiesen. Im nächsten Jahr gibt es mit 319 Millionen Euro einen kräftigeren Zuwachs.

Den Unis wurde in der nächsten Leistungsvereinbarungsperiode von 2019 bis 2021 nämlich mehr Geld versprochen. Alleine 2019 gibt es 280 Millionen Euro mehr. Wie die Mittel verteilt werden, muss mit den Unis bis Ende dieses Jahres im Detail festgelegt werden.

Die Fachhochschulen werden im kommenden Jahr 13,8 Millionen Euro zusätzlich für ihren Ausbau bekommen. Bis 2022 sollen es insgesamt 41 Millionen Euro sein.

Im Bereich der Forschung sind 2019 Mehrauszahlungen in der Höhe von 23,8 Millionen Euro geplant. Damit werden insbesondere der Wissenschaftsfonds (FWF), die Österreichische Akademie der Wissenschaften und das IST-Austria bedacht.

Der Wissenschaftsfonds FWF erhält in den Jahren 2018 bis 2021 ein kumuliertes Plus von 110 Mio. Euro. Damit soll das Jahresbudget von derzeit 184 Mio. Euro auf 224 Mio. Euro 2021 steigen.

Das Budget der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) steigt für die Jahre 2018 bis 2020 um 30 Mio. Euro bzw. acht Prozent auf 363 Mio. Euro. Zusätzlich erhält die Akademie für das Bauprojekt ÖAW-Campus 30 Mio. Euro in den Jahren 2019 bis 2020. (j.n.)