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Genügend Geld fürs Heer: Versprochen? Gebrochen!

++ HANDOUT ++ NIEDEROeSTERREICH: AIREX18 - UeBUNG DER LUFTSTREITKRAeFTE
Die Luftstreitkräfte bräuchten in den kommenden Jahren mehr Geld.APA/BUNDESHEER/LUFTSTREITKRÄFTE
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MorgenglosseEs gibt kein spürbares Plus für das Verteidigungsressort. Dabei sind zwei - wie sie sich gerne nennen - Sicherheitsparteien in der Regierung.

Auch im Bundesheer ist man vor Freud'schen Verschreibern nicht geschützt: Das Verteidigungsressort musste sich nämlich korrigieren. Das Budget steige nicht, wie in einer Aussendung verkündet, um 281 Millionen Euro. Sondern um 181 Millionen Euro.

So oder so wird der Regierung niemand glauben, dass es sich um ein spürbares Plus für die Truppe handelt. Wer einen Einblick in die Struktur des Heeres hat - und die sollten die beiden Sicherheitsparteien ÖVP und FPÖ haben - wird wissen: Die Personalkosten steigen (dafür will Kunasek eine Strukturreform evaluieren) und wichtige Investitionen stehen an. Dabei geht es gar nicht so sehr um die Nachfolge der Eurofighter, sondern um neue Fahrzeuge oder Updates für Fluggeräte. Dass Kunasek angekündigt hat, über eine Sonderfinanzierung zu verhandeln, ist die logische Konsequenz aus dem aktuellen Budgetfahrplan. Das Versprechen, genug Geld für die Truppe und ihre Ausstattung zur Verfügung zu stellen, hält er aber (vorerst) nicht ein.