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Lauda-Jets gehen für Lufthansa-Tochter an den Start

A Laudamotion Airbus A320 plane is seen at the airport in Vienna
Laudamotions fliegt für Eurowings.REUTERS
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Laudamotions einigt sich laut einem Fachmagazin mit Eurowings über die Vermietung von acht Fliegern samt Besatzung.

Unmittelbar vor Beginn des Sommerflugplans hat sich der Lufthansa-Konzern einem Bericht des Fachblatts "fvw" zufolge mit Niki Lauda geeinigt. Dessen neue Gesellschaft Laudamotion werde vom Wochenende an acht Jets samt Besatzungen an die Lufthansa-Tochter Eurowings vermieten. Lufthansa wollte den Bericht nicht kommentieren, Laudamotion jedoch bestätigte den Deal.

Einer Grundsatzvereinbarung zufolge wird Laudamotion zeitlich befristet bis zu acht Airbus-Maschinen der A320-Familie im "Wet-Lease" für Eurowings betreiben, das heißt inklusive Personal an die Lufthansa-Tochter verleihen, bestätigte Laudamotion. Die Kooperation sei zunächst bis Ende Mai 2018 datiert. "Eine mögliche Kooperation über diesen Zeitpunkt hinaus werden Laudamotion und Eurowings in den nächsten Wochen prüfen", so die Mitteilung der Firma.

 

Die Abmachung würde der Eurowings bis Ende Mai dringend benötigte Sitzplatz-Kapazitäten sichern und könne verlängert werden, schreibt die "fvw" unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die Lauda-Maschinen sollten von Düsseldorf, Wien und Palma starten.

Laudamotion ist die Nachfolgegesellschaft der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki, die der Lufthansa-Konzern auf Druck der EU-Wettbewerbshüter nicht übernehmen durfte. Lauda hatte die Airline zunächst alleine übernommen, sich dann aber mit dem Lufthansa-Rivalen Ryanair verbündet. Die Iren wollen perspektivisch 75 Prozent an der Laudamotion übernehmen, die über attraktive Start-und Landerechte an deutschen Flughäfen verfügt. Andere Laudamotion-Flüge werden über die Condor vermarktet.

 

(APA/dpa)