Urschitz meint

Der skandalöse Griff auf die Arbeitslöhne

Die Arbeitskosten steigen deutlich, während die Nettolöhne stagnieren.

Dieser Tage hat eine Eurostat-Einkommensstatistik die Runde gemacht, die für Österreich einen Durchschnittsstundenlohn von fast 30 Euro ausweist. Das entspräche einem Durchschnittslohn von mehr als 4500 Euro im Monat. So gesehen wären wir also ziemlich reich – und könnten leicht verschmerzen, dass die Nettolöhne trotz einiger Produktivitätsfortschritte real seit 2010 stagnieren.

4500 Euro scheint aber ein bisschen unrealistisch. Schauen wir lieber in die nationalen Statistiken. Und sehen wir uns nicht die fiktive Zahl „Bruttoeinkommen“ an, sondern die Werte, die zählen: die Arbeitskosten, also das, was der Arbeitgeber bezahlt. Und die Nettoeinkommen, also das, was dem Arbeitnehmer abzüglich Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen samt der Arbeitgeberbeiträge davon übrig bleibt.

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