General-Gouverneurin Michaelle Jean hat die XXI. Olympischen Winterspiele in Vancouver offiziell für eröffnet erklärt. Die Fahnen waren aber auf Halbmast, die Eröffnungsfeier wurde dem tödlich verunglückten Rodler gewidmet.
General-Gouverneurin Michaelle Jean, die Vertreterin der britischen Krone in Kanada, hat am Freitag um 20:32 Uhr Ortszeit mit der traditionellen Formel "Ich erkläre die XXI. Olympischen Winterspiele in Vancouver für eröffnet" den Startschuss für die Winterspiele gegeben. Bis 28. Februar kämpfen mehr als 2700 Sportler aus 82 Nationen in 86 Entscheidungen in der Hafenstadt Vancouver, den Bergen von Whistler sowie auf dem Cypress Mountain um Gold, Silber und Bronze. "Wir wünschen euch allen die Zeit eures Lebens", hatte John Furlong, der Chef des Organisationskomitees den Sportlern mit auf den Weg gegeben.
Die Eröffnungsfeier wurde dem georgischen Rodler Nodar Kumaritaschwili gewidmet, der am Freitag im Training in Whistler nach einem Sturz seinen tödlichen Verletzungen erlegen war. Im BC Place Stadium wurde eine Trauerminute für den verunglückten 21-Jährigen abgehalten. Die Kanadierin Kathryn Dawn Lang sang in memoriam Kumaritaschwili "Hallelujah" von Leonard Cohen. "Mit großer Trauer gedenken wir Nodar Kumaritaschwili", meinte Jacques Rogge, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees. Mehr über das Rodler-Unglück >>>
Als beim Einmarsch der Nationen Georgien aufgerufen wurde, erhoben sich die Zuschauer in der 55.000 Leute fassenden Arena. Für die kleine Abordnung aus der Kaukasus-Region war es ein schwerer Gang - mit schwarzen Schals und Trauerflor. Schwarze Armbinden trugen auch zahlreiche Sportler aus anderen Nationen. "Ich kannte ihn nicht persönlich, aber wir sind alle Brüder und Schwestern im Kufensport, wir haben ein Familienmitglied verloren", hatte US-Bobfahrer Steven Holcomb gesagt.
Die kanadischen Sportlegenden Nancy Green, Steve Nash und Wayne Gretzky haben in Vancouver das Olympische Feuer im BC Place Stadium entzündet. In einer rund dreistündigen, farbenfrohen Zeremonie wurden die XXI. Olympischen Winterspiele eröffnet. (c) AP (Amy Sancetta)
General-Gouverneurin Michaelle Jean, die Vertreterin der britischen Krone in Kanada, hatte um 20:31 Uhr Ortszeit mit der traditionellen Formel "Ich erkläre die XXI. Olympischen Winterspiele in Vancouver für eröffnet" den offiziellen Startschuss für die sportlichen Wettkämpfe gegeben. (c) AP (Jim Young)
Bis 28. Februar kämpfen mehr als 2700 Sportler aus 82 Nationen in 86 Entscheidungen in der Hafenstadt Vancouver, den Bergen von Whistler sowie auf dem Cypress Mountain um Gold, Silber und Bronze. (c) AP (Mark Baker)
"Wir wünschen euch allen die Zeit eures Lebens", hatte John Furlong, der Chef des Organisationskomitees den Sportlern für die 21. Spiele mit auf den Weg gegeben. (c) EPA (JIM HOLLANDER)
Beim Entzünden der Olympischen Flamme gab es eine kleine Panne. Eine von vier Eis-Stützen, die die Flammenschale halten sollen, konnte nicht ausgefahren werden. Daraufhin waren die vier Athleten zur Improvisation gezwungen - Eisschnellläuferin Catriona LeMay-Doan musste letztlich zusehen. (c) AP (Julie Jacobson)
Zuvor wurde die Olympische Flagge unter anderem von Hollywood-Star Donald Sutherland und Ex-Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve in das Stadion getragen. (c) EPA (ANATOLY MALTSEV)
Die Eröffnung stand auch im Zeichen des nur wenige Stunden zuvor beim Training tödlich verunglückten georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili. (c) EPA (JIM HOLLANDER)
Jacques Rogge, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, hat sein Bedauern über den Tod des 21-Jährigen ausgesprochen sowie den Freunden, der Familie und den Teamkollegen seine Anteilnahme übermittelt. (c) EPA (HANNIBAL HANSCHKE)
Eine Schweigeminute für den Georgier wurde abgehalten. Der Kanadier K.D. Lang (im Bild) sang in memoriam Kumaritaschwili "Hallelujah" von Leonard Cohen. (c) EPA (HANNIBAL HANSCHKE)
"Es war eine beeindruckende Eröffnungsfeier, ein freudiger und ein trauriger, sehr schlimmer Tag für uns. Leider liegt das alles so knapp beisammen, aber es muss trotzdem weitergehen", sagte Rodel-Olympiasieger Andreas Linger. (c) EPA (LARRY SMITH)
Linger marschierte beim Einzug der Nationen als Fahnenträger an der Spitze der österreichischen Abordnung, neben ihm schritt sein Bruder Wolfgang, dem er dann auch die Flagge überreichte. Es war ein Wunsch von Andreas Linger gewesen, dass diese Ehre auch seinem Partner, mit dem er in Turin zur Goldmedaille gefahren war, zuteilwird. (c) EPA (LARRY SMITH)
Insgesamt rund 30 der 81 ÖOC-Sportler, darunter Ski Cross-Weltmeister Andreas Matt, Skispringer Martin Koch, mehrere Snowboarder und die in Vancouver antretenden Hallen-Eissportler Victor Pfeifer (Eiskunstlauf), Veronika Windisch (Eisschnelllauf) und Anna Rokita (Short Track) ließen es sich nicht entgehen, im Kreis der Sportler aus aller Welt den olympischen Geist zu spüren. (c) EPA (LARRY SMITH)
Als beim Einmarsch der Nationen Georgien aufgerufen wurde, erhoben sich die Zuschauer in der 55.000 Leute fassenden Arena. Für die kleine Abordnung aus der Kaukasus-Region war es ein schwerer Gang - mit traurigen Gesichtern, schwarzen Schals und Trauerflor. (c) REUTERS (LYLE STAFFORD)
Schwarze Armbinden trugen auch zahlreiche Sportler aus anderen Nationen. Die georgische Olympia-Mannschaft hatte sich trotz des Todesfalls zu einem Antreten bei den Winterspielen entschlossen. (c) REUTERS (JIM YOUNG)
Mit dem Aufziehen der kanadischen Flagge und der Nationalhymne hatte die rund dreistündige, farbenfrohe Feier begonnen. (c) EPA (JIM HOLLANDER)
Danach hießen die "Aboriginal Peoples" die Gäste aus aller Welt willkommen und begleiteten den Einmarsch der Athleten mit ihren Tänzen und musikalischen Klängen. (c) EPA (JIM HOLLANDER)
Bryan Adams, Nelly Furtado und Sarah McLachlan waren die hochkarätigen Acts aus dem Pop- und Rock-Business. (c) EPA (LARRY SMITH)
Im kulturellen Showteil verzauberten Bilder wie ein riesiger schwebender Bär aus tausenden Lichtpunkten, schwimmende in ein "Meer" in der Kuppel projizierte Wale, ... (c) EPA (HANNIBAL HANSCHKE)
... fallende bunte Ahornblätter sowie durch ein Kornfeld galoppierende Pferde die Zuseher in aller Welt. (c) AP (David J. Phillip)
Traditionell der Einmarsch der Delegation der Bermudas - in Shorts. (c) AP (Gerry Broome)
Wälder, Eis und Schnee, Naturgewalten und -schönheiten - die Kanadier haben gezeigt, wie stolz sie auf ihr weites Land sind. (c) EPA (HANNIBAL HANSCHKE)
Weitere Bilder der Eröffnungsfeier. (c) EPA (FRISO GENTSCH)
(c) REUTERS (GARY HERSHORN)
(c) REUTERS (JERRY LAMPEN)
(c) REUTERS (JIM YOUNG)
(c) EPA (LARRY SMITH)
(c) REUTERS (DAVID GRAY)
(c) EPA (SRDJAN SUKI)
(c) EPA (HANNIBAL HANSCHKE)
(c) REUTERS (ANDY CLARK)
(c) AP (Gerry Broome)
(c) EPA (FRISO GENTSCH)
(c) REUTERS (GARY HERSHORN)
(c) EPA (SRDJAN SUKI)
(c) REUTERS (SCOTT AUDETTE)
Eröffnungsfeier mit Panne
Entzündet wurde das Olympische Feuer nur von drei statt wie geplant vier kanadischen Sport-Legenden: Nancy Green (Ski alpin), Steve Nash (Basketball) und Wayne Gretzky (Eishockey). Gretzky, genannt "The Great One", wurde die Ehre zu teil, als Letzter die Fackel im Stadion zu tragen. Beim Entzünden gab es aber bange Momente, weil einer von vier Eisstützen, welche die Flammenschale halten sollen, nicht ausgefahren werden konnten. Daraufhin waren die Athleten zur Improvisation gezwungen. Eisschnellläuferin Catriona LeMay-Doan, die über die defekte Eisstütze die Flamme hätte entzünden soll, musste letztlich zusehen. Zuvor wurde die Olympische Flagge unter anderem von Hollywood-Star Donald Sutherland und Ex-Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve in das Stadion getragen.
Das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) hat mit rund 30 der 81 Sportler an der Eröffnungsfeier teilgenommen. Rodel-Olympiasieger Andreas Linger marschierte beim Einzug der Nationen als Fahnenträger an der Spitze der rotweißroten Abordnung, neben ihm schritt sein Bruder Wolfgang, dem er dann auch die Flagge überreichte. "Es war eine beeindruckende Eröffnungsfeier, ein freudiger und ein trauriger, sehr schlimmer Tag für uns. Leider liegt das alles so knapp beisammen, aber es muss trotzdem weitergehen", sagte Linger in Anspielung an die georgische Rodel-Tragödie.
Dreistündige, farbenfrohe Feier
Mit dem Aufziehen der kanadischen Flagge und der Nationalhymne hatte die rund dreistündige, farbenfrohe Feier begonnen, danach hießen die "Aboriginal Peoples" die Gäste aus aller Welt willkommen und begleiteten den Einmarsch der Athleten mit ihren Tänzen und musikalischen Klängen. Bryan Adams, Nelly Furtado und Sarah McLachlan waren die hochkarätigen Acts aus dem Pop- und Rock-Business.
Im kulturellen Showteil verzauberten Bilder wie ein riesiger schwebender Bär aus tausenden Lichtpunkten, schwimmende in ein "Meer" in der Kuppel projizierte Wale, fallende bunte Ahornblätter sowie durch ein Kornfeld galoppierende Pferde die Zuseher in aller Welt. Wälder, Eis und Schnee, Naturgewalten und -schönheiten - die Kanadier haben am Freitagabend gezeigt, wie stolz sie auf ihr weites Land sind.
Erste Spiele, erstes Antreten, erste Medaille - Gregor Schlierenzauer ist mit seiner Leistung zufrieden. Seine Teamkollegen wollen auf der großen Schanze zurückzuschlagen.
Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.