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Dort hinten im düsteren Tal mit Wasserfall

Seine Mystik verdankt Bad Gastein vor allem dem Wasserfall im Ortskern. Friedrich Liechtenstein hat dem Ort ein Album gewidmet.
Seine Mystik verdankt Bad Gastein vor allem dem Wasserfall im Ortskern. Friedrich Liechtenstein hat dem Ort ein Album gewidmet.(c) Bruno Derksen
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Das Wolkenkratzerdorf Bad Gastein zieht seit einigen Jahren Freigeister und Individualisten von Berlin bis Stockholm an. Dahinter stecken ein geschicktes Werbekonzept und viel Herzblut von ein paar Menschen, die den morbiden k. u. k. Kurort in den Alpen wiederbeleben wollen.

Kaum einem anderen Tourismusort war zuletzt so viel Aufmerksamkeit und Lob beschieden wie Bad Gastein. Das „Wolkenkratzerdorf“ in den Alpen, wie es manche nennen, in dem schon der deutsche Kaiser Wilhelm gern in heißen Thermalquellen badete, lebt vom wuchtigen Wasserfall, der mitten durch das Ortszentrum rauscht, und den ebenso wuchtigen, seit Jahren leer stehenden Jahrhundertwendehotels gleich daneben. Künstler und Individuelle fahren seit ein paar Jahren wieder hierher. Die Geschichte vom Aufstieg eines verfallenen Ortes ist perfekt. Aber stimmt sie auch? Wir erzählen, wie der Hype um „5640 Bad Gastein“ entstand und wer dabei welche Rolle spielt.

Familie Lars Ole Magnusson

Hoteliers aus Schweden, seit 25 Jahren vor Ort