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Belästigungsvorwürfe: Pilz wird vor Sommer einvernommen

Peter Pilz
Peter PilzAPA/HELMUT FOHRINGER
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"In den nächsten Wochen" wird das angebliche Opfer befragt, danach will die Staatsanwaltschaft Innsbruck den Parteigründer einvernehmen. Er bestreitet die Vorwürfe.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Innsbruck gegen Peter Pilz wegen angeblicher sexueller Belästigung am Rande des Europäischen Forums Alpbach dürften noch länger andauern. "In den nächsten Wochen" werde man das angebliche Opfer befragen, dann werde der Ex-Abgeordnete und Listengründer einvernommen, sagte ein Staatsanwaltschaftssprecher am Montag.

Man gehe davon aus, dass die Befragung von Pilz noch vor dem Sommer vonstatten gehe, meinte Behördensprecher Hansjörg Mayr. Der Politiker hatte sich zuletzt verwundert gezeigt, warum die Anklagebehörde Monate brauche, um einen "Anfangsverdacht" gegen ihn zu prüfen und ihn überdies noch nicht einmal einvernommen habe.

"Einige Zeit gedauert", bis Identität geklärt wurde

Es habe "einige Zeit gedauert", bis man herausgefunden habe, um wen es sich bei dem angeblichen Opfer überhaupt handle, begründete der Staatsanwaltschaftssprecher indes, weshalb Pilz noch nicht vorgeladen wurde. Der 64-Jährige soll 2013 betrunken eine Mitarbeiterin der Europäischen Volkspartei begrapscht haben. Pilz hatte den Vorwurf der sexuellen Belästigung stets von sich gewiesen.

Im Fall der früheren Assistentin von Pilz, die ihm verbale und körperliche Belästigungen vorwirft, dauern die Ermittlungen ebenfalls an. Anfang Februar war bekannt geworden, dass die Anwältin der Frau einen Brief an die Staatsanwaltschaft geschrieben hatte, wonach "kein strafrechtlich relevantes Substrat vorliegt".

(APA)