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Europas türkisches Dilemma

Getrennte Wege: Der türkische Staatschef, Recep Tayyip Erdo˘gan, und EU-Ratspräsident Donald Tusk können sich auf immer weniger gemeinsame Nenner einigen.
Getrennte Wege: Der türkische Staatschef, Recep Tayyip Erdo˘gan, und EU-Ratspräsident Donald Tusk können sich auf immer weniger gemeinsame Nenner einigen.REUTERS

Die politische und weltanschauliche Kluft zwischen Brüssel und Ankara ist enorm. Der Migrationsdruck aus dem Süden zwingt die Europäer, nolens volens mit Erdoğan im Gespräch zu bleiben.

Brüssel. „Geografie ist Schicksal“, pflegt der für Erweiterungsfragen zuständige EU-Kommissar, Johannes Hahn, seine Ansprachen zum Thema gern einzuleiten. Gegenüber keinem anderen Nachbarstaat der Union trifft diese Feststellung den Kern des Problems genauer als im Fall der Türkei.