Eiskunstlauf
Deutscher Gold-Traum platzt bei Sturz
Einen chinesischen Doppelsieg, deutsche Tränen und das Ende einer imposanten Siegesserie brachte der Olympische Eiskunstlauf-Bewerb.
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Shen Xue/Zhao Hongbo siegten mit 216,57 Punkten mit 3,26 Zählern Vorsprung auf ihre Landsleute Pang Qing/Tong Jian. Für die Deutschen Aljona Savchenko/Robin Szolkowy blieb nach einem Sturz mit 210,60 Punkten nur Bronze. Damit riss die russische Serie: Seit 1964 in Innsbruck bzw. zwölfmal in Folge hatten sowjetische bzw. russische Duos Paar-Gold geholt.
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Die Olympiasieger Shen/Zhao hatten ihre Karriere schon beendet gehabt, waren aber in dieser Saison auf die internationale Bühne zurückgekehrt. Nach Bronze 2006 in Turin wollten sie noch einen Anlauf auf Gold machen.
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Shen hatte nur unter der Bedingung zugestimmt, wenn Zhao sie heiraten würde. Das tat er schließlich auch.
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Die Kür zu "Adagio in G-Moll“ von Tomaso Albinoni brachte dem Ehepaar 139,91 Punkte ein.
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Insgesamt 216,57 Punkte bedeuteten den Olympiasieg. Die Freude bei den Siegern war natürlich riesig.
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Die Silbergewinner Pang/Tong zeigten zwar die beste Kür, doch ihr Rückstand als Vierte des Kurzprogramms war für den Titelgewinn zu groß. Ob das an der musikalischen Untermalung "Impossible Dream" lag?
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Ein trauriges Ende gab es für das deutsche Paar Aljona Savchenko/Robin Szolkowy. Die beiden Co-Favoriten starteten gut in die Kür und nährten den deutschen Traum vom ersten Paar-Gold seit Ria und Paul Falk 1952.
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Doch dann wollte das Duo einen Doppel-Axel zeigen, mit dem es schon im Training einige Probleme hatte. Prompt stürzte Robin Szolkowy - und alle Hoffnung war vergebens.
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Enttäuschung lähmte die Chemnitzer bei der Punkte-Bekanntgabe: 210,6 Zähler reichten nur für Bronze.
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Aljona Savchenko konnte bei der Siegerehrung die Tränen nicht zurückhalten.
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Die Tatsache, dass auch andere Paare unliebsame Bekanntschaft mit dem Eis im Pacific Coliseum machen mussten, konnte da auch nur wenig trösten: Das polnische Paar Mateusz Chruscinski und Joanna Sulej patzte ebenso ...
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.. wie die russischen Hoffnungen Yuko Kavaguti und Alexander Smirnov.
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"An der schönen blauen Donau" brachte den Olympia-Debütanten kein Glück, an Ende gab es einen undankbaren vierten Platz.
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Einen Achtungserfolg gab es für die Lokalmatadore Jessica Dube und Bryce Davison. Das kanadische Duo belegte den guten sechsten Platz.
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Das zweite kanadische Paar Anabelle Langlois und Cody Hay landete mit Rang neun ebenfalls in den Top Ten.
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Richtig erfreut war die Amerikanerin Amanda Evora von den erreichten Punkten. Mit Partner Mark Ladwig erreichte sie beim ersten Olympia-Auftritt Platz zehn.
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Der Erfolgslauf der Schweizer bei den Olympischen Spielen setzte sich beim Eiskunstlauf nicht fort: Anais Morand und Antoine Dorsaz wurden im auffälligen Partnerlook Fünfzehnte.
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Denn auch die Eidgenossin hatte Probleme mit der Balance. Ein österreichisches Paar war übrigens nicht am Start.
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