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Facebook-Skandal: Zuckerberg trifft Politiker

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APA/AFP/JIM WATSON
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Mark Zuckerberg soll am Dienstag im Justizausschuss des US-Senats befragt werden, am Mittwoch dann im Handelsausschuss des US-Repräsentantenhauses. Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern sind an die Politikberatungsfirma Cambridge Analytica zweckwidrig weitergegeben worden.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg will nach dem Datenskandal seine Anhörung vor mehreren Ausschüssen des US-Kongresses offenbar gut vorbereiten. Zwei Abgeordnete sagten der Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag, der Chef des weltgrößten Internet-Netzwerks werde sich am Montag bereits mit mehreren Parlamentariern treffen. Dabei seien auch Politiker aus den betreffenden Ausschüssen.

Facebook wollte sich nicht zu den Informationen äußern. Zuckerberg soll am Dienstag im Justizausschuss des US-Senats befragt werden, am Mittwoch dann im Handelsausschuss des US-Repräsentantenhauses.

Der kalifornische Konzern wird gerade von einem Datenskandal erschüttert. Dabei wurden möglicherweise Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern an die Politikberatungsfirma Cambridge Analytica zweckwidrig weitergegeben. Die Daten sollen im US-Wahlkampf zugunsten des jetzigen Präsidenten Donald Trump eingesetzt worden sein.

Ab Montag sollen die betroffenen Nutzer des Netzwerks vom Unternehmen informiert werden. Eine mit den Vorbereitungen vertraute Person sagte, Zuckerberg werde bei seiner Aussage die Notwendigkeit betonen, Verantwortung zu übernehmen.