Glanz & Gloria: Frey Wille und Klimt

Während Klimt in der Ästhetik der Frey-Wille-Kollektionen schon länger seine Spuren hinterlassen durfte, wird im Mai erstmals eine Hommage an Vincent van Gogh lanciert.

„Wer, wenn nicht wir, soll zum Klimt-­Jubiläumsjahr beitragen?“, konnte man es zuletzt im Showroom von Frey Wille raunen hören. Und es stimmt ja: Wer, wenn nicht das ­Wiener Schmuckunternehmen mit ­seiner ungeheuerlichen Expertise im Bereich der Feueremaille, ­sollte heuer eine Klimt-Hommage in Kollektionsform vorlegen? Nur 999 Kundinnen (oder Kunden, man weiß nie) werden sich aber glücklich schätzen können: So viele Stücke wurden nämlich insgesamt von den fünf Modellen der Jubiläumskollektion aufgelegt. Vorlage oder, um beim Hommagegedanken zu bleiben, Inspirationsquelle war das Stoclet-Fries, wobei man sich ­diesmal sogar darin übte, vier verschiedene Goldtöne nebeneinander zu verarbeiten.

Während Klimt in der Ästhetik der Frey-Wille-Kollektionen schon länger seine Spuren hinterlassen durfte, wird im Mai erstmals eine Hommage an Vincent van Gogh lanciert: Emaille-Kunsthandwerkerin Gisela Braun veranschaulichte, wie sie im nicht wenig umfassenden Werk des Expressionisten eine geeignete Vorlage suchte und in dem Gemälde „Amandier en fleurs“ (Mandelbaum in Blüte) fündig wurde. Um das – nicht mehr urheberrechtlich geschützte – Motiv in ein Schmuckstück zu übersetzen, brauchte es einiges an Tüftelei. Und natürlich die Zustimmung von Firmenchef Friedrich Wille. Beide Übungen gelangen. „Hommage à van Gogh“ wird im Mai lanciert.

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