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Innenpolitik

Warum Innsbruck bald einen grünen Bürgermeister haben könnte

Georg Willi vor der historischen Häuserfassade von St. Nikolaus in Innsbruck.Thomas Steinlechner
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Für den Spitzenkandidaten Georg Willi sind die Umstände günstig. Sollte er sich durchsetzen, wäre er der einzige grüne Stadtchef Österreichs.

Am 22. April finden in Innsbruck Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen statt. Zwei Wochen später folgt die Bürgermeisterstichwahl. Die Chancen stehen gut, dass Georg Willi im Mai zum neuen Stadtchef Innsbrucks gewählt wird. Die Ausgangslage könnte für den grünen Spitzenkandidaten nicht günstiger sein. Drei Thesen, warum es der 58-Jährige zunächst in die Stichwahl schaffen und diese schließlich für sich entscheiden wird.

Seine Beliebtheit: Zu sagen, Georg Willi ist in Innsbruck beliebt, wäre eine glatte Untertreibung. Es gibt österreichweit kaum einen Politiker, der in seiner Heimatstadt ein derart hohes Ansehen genießt wie der langjähriger Landessprecher sowie Klubobmann der Tiroler Grünen und (von 2013 bis 2017) Abgeordneter zum Nationalrat. Im Laufe der Jahre hat er sich einen Ruf als verlässlicher, um- und weitsichtiger Politiker aufgebaut, der sogar selbst von sich sagt, eher dem liberalen Flügel der Grünen anzugehören, und deswegen auch auf Stimmen aus dem bürgerlichen Lager hoffen darf. Sein politischer Werdegang ist frei von Pannen und Peinlichkeiten. Auch sein bisheriger Wahlkampf ist mit Themen wie dem weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs, der Stärkung Innsbrucks als Universitäts- und Kulturstadt sowie leistbarem Wohnraum (die Mieten in Innsbruck gehören zu den höchsten in Österreich) überzeugender als der seiner beiden Hauptkonkurrenten – Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer von der ÖVP-Abspaltung „Für Innsbruck“ und der charismatische FPÖ-Spitzenkandidat Rudi Federspiel.