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Ein Burschenschafter für den Verbund?

Regierungskoordinator Norbert Hofer wollte zwei Verbund-Aufsichtsräte - und geht vorerst leer aus.
Regierungskoordinator Norbert Hofer wollte zwei Verbund-Aufsichtsräte - und geht vorerst leer aus.(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Axel Kassegger gilt als FPÖ-Rechts-Außen und ist Norbert Hofers Wunschkandidat für den Verbund-Vorstand. Doch der freiheitliche Griff nach der Macht im Stromkonzern ist nicht immer pannenfrei.

Er hat keine Zeit verschwendet: Bereits Anfang Februar hat FPÖ-Infrastrukturminister Norbert Hofer den massiven Umbau im Aufsichtsrat der ÖBB vollzogen – von den sieben neuen Mitgliedern sind gleich sechs Freiheitliche oder zumindest FPÖ-nahe. An der Spitze des Kontrollgremiums sitzt mit Arnold Schiefer ein Burschenschafter. Dann, Anfang März, wurde der Aufsichtsrat des Straßenbaukonzerns Asfinag ausgewechselt. Auch hier ist mit Peter Franzmayr ein Burschenschafter Aufsichtsratspräsident geworden. Und jetzt ist das nächste Unternehmen dran: Hofer stellt gerade die personalpolitischen Weichen für den teilstaatlichen Stromkonzern Verbund.

Gar so drastisch wie bei ÖBB und Asfinag werden die Veränderungen dort nicht sein – der Verbund fällt ja auch nicht in die Ressortzuständigkeit von Norbert Hofer, sondern in die von ÖVP-Finanzminister Hartwig Löger. Doch als Regierungskoordinator hat Hofer natürlich ein gutes Wörtchen mitzureden. Und das lässt er sich klarerweise nicht nehmen.