Explosionsgefahr: Isuzu muss tausende Lkw zurückrufen

ISUZU HEADQUARTERS
ISUZU HEADQUARTERS(c) AP (Shizuo Kambayashi)
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Isuzu muss knapp 4300 erdgasbetriebene Lastwagen zurückrufen. Die Gefahr besteht, dass sich Erdgas in die Fahrerkabine entzündet. Fiat muss in Japan 2500 Autos zurückrufen, wo sich das ABS entzünden kann.

Der japanische Autohersteller Isuzu muss tausende Lastwagen zurückrufen. Betroffen seien knapp 4.300 Lkw mit Erdgasantrieb, teilte das japanische Verkehrsministerium am Donnerstag in Tokio mit. Bei den Fahrzeugen besteht demnach die Gefahr, dass Erdgas austritt, in die Fahrerkabine gerät und sich dort entzündet. Dem Ministerium lägen dazu 14 Beschwerden vor.

Betroffen sind vier Modelle von Isuzu, das zu einem Teil dem krisengebeutelten japanischen Autobauer Toyota gehört. Dazu gehörten auch Wagen, die unter den Marken Nissan Motor, Nissan Diesel und Mazda Motor verkauft wurden und jetzt unter dem Namen UD Trucks firmieren.

Das Verkehrsministerium teilte zudem mit, Fiat müsse in Japan über 2.500 Fahrzeuge des Modells Panda zurückrufen. Bei diesen bestehe ein Problem mit dem Antiblockiersystem (ABS) der Bremse. Demnach kann dies ein Feuer auslösen. Toyota hatte in den vergangenen Wochen weltweit fast neun Millionen Wagen zurückrufen müssen, mehr Autos, als der weltgrößte Autohersteller 2009 verkaufte. Grund sind Probleme mit Gaspedalen, Fußmatten und dem Bremssystem. Zudem prüft Toyota derzeit den Rückruf von Autos des Modells Corolla, bei dem ein Problem mit der Lenkung bestehen könnte.

(Ag. )

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