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Harald Krejci wird Chefkurator des Belvederes

Harald Krejci übernimmt die neu geschaffene Position ab 1. Mai.imago/SKATA
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Ab 1. Mai wird Krejci das Programm für alle drei Standorte, Oberes und Unteres Belvedere sowie Belvedere 21, konzipieren.

Harald Krejci steigt am Belvedere zum Chefkurator auf. Wie das Museum heute, Mittwoch, in einer Aussendung mitteilte, übernimmt der langjährige Kurator des Hauses die neu geschaffene Position mit 1. Mai. Er werde damit "für sämtliche kuratorische Agenden" zuständig sein und mit Generaldirektorin Stella Rollig das Programm an allen Standorten des Museums konzipieren.

Krejci sei "ein exzellenter Kunsthistoriker, kennt das Haus und seine Strukturen, hat fundiertes Wissen über die Sammlung und ist sowohl lokal gut verankert als auch international breit vernetzt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und den intensiven Dialog", so Rollig. Als Chefkurator werde er die gesamte Sammlung vom Mittelalter bis zur Gegenwart verantworten.

Seit 2009 im Belvedere

Harald Krejci, 1970 in Linz geboren, studierte Kunstgeschichte in Augsburg und München, war wissenschaftlicher Leiter des Archivs der Kiesler Stiftung Wien und verantwortete Kiesler-Ausstellungen etwa im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, im Drawing Center New York sowie im Guggenheim Museum in Venedig. Weitere Schwerpunkte setzte er mit dem Wiener Kinetismus, dem Frühwerk von Friedensreich Hundertwasser oder dem Hagenbund-Netzwerk. Im Belvedere, wo er seit 2009 tätig ist und 2016 vorübergehend das damalige 21er Haus leitete, realisierte er zuletzt die Ausstellungen zu Günter Brus und Rachel Whiteread.

Ein Museum müsse "anziehend wirken", so Krejci in der Aussendung. "Wir müssen Formate des Ausstellens ständig weiterentwickeln. Dabei geht es mir auch darum, die gängigen Pfade der Kunstgeschichte zu verlassen und immer wieder neue Sichtweisen auf die Kunst zu ermöglichen." Ein besonderes Anliegen sei, "die Zusammenhänge und Wechselbeziehungen österreichischer Künstlerinnen und Künstler mit internationalen Kunstentwicklungen zu thematisieren".

(APA)