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Wohnungspreisgefälle in Österreich

Themenbild: Immobilien(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Bericht. Preisdifferenz zwischen den Landeshauptstädten beträgt bis über 100 Prozent.

Wien. Um wie viel teurer ist die teuerste Durchschnittswohnung in einer österreichischen Hauptstadt im Vergleich zur günstigsten? Mehr als 100 Prozent, eruierte der Österreichische Verband der Immobilienwirtschaft (ÖVI) für seinen neuen Marktbericht 2017, der auf Grundlage der echten Transaktionen aus dem Grundbuch erstellt worden ist. Kostete die teuerste gebrauchte Durchschnittswohnung in einer Größe von 70 bis 80 Quadratmetern in Innsbruck 265.000 Euro, so die billigste in St. Pölten 123.000 Euro.

Wenig überraschend ergab der Preisvergleich zwischen den österreichischen Hauptstädten, dass Innsbruck, Salzburg und Wien das Ranking anführen. Innsbruck liegt demnach sogar vor Salzburg, wenn auch nur geringfügig, heißt es in einer Aussendung des ÖVI.

Im Mittelfeld rangiert Vorarlbergs Hauptstadt Bregenz, wo eine entsprechende Standardwohnung für 214.000 Euro zu haben ist, vor Linz, Graz und Klagenfurt. In Kärntens Hauptstadt kostet eine Wohnung dieser Größe 160.000 bis 170.000 Euro.

Ob Wohnen in Eisenstadt eventuell noch günstiger ist als in St. Pölten, wurde nicht eruiert, weil für Burgenlands Hauptstadt „mangels ausreichender Daten kein valider Wert dargestellt werden“ konnte, schreibt der ÖVI. (est)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.04.2018)