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Bühne

Volkstheater: Emilia Galotti leidet im fast leeren Raum

„Was ist dir, meine Tochter?“ Marlene Hauser (l.) als Emilia, Martina Spitzer als ihre Mutter, Claudia.
„Was ist dir, meine Tochter?“ Marlene Hauser (l.) als Emilia, Martina Spitzer als ihre Mutter, Claudia.(c) Lupi Spuma
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KritikLukas Holzhausen inszenierte im Volx/Margareten Gotthold Ephraim Lessings Tragödie kühl und zynisch. Öfter wird gelacht. Das wirkt leider deplatziert.

Darf es bei Tragödien lustig zugehen? Sicherlich. Wenn in Shakespeares großen Dramen ein betrunkener Pförtner, ein abgeklärter Totengräber oder ein skurriles Mörderpaar auftauchen, befreit der Humor wenigstens für Momente von all dem Unerhörten, das sonst auf der Bühne geschieht. Heikel wird es allerdings, wenn an unpassenden Stellen gelacht und das von der Bühne aus sogar provoziert wird.