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Österreichs größte Bitcoin-Plattform: "Heute kommen die Banken zu uns"

Schreibtische, Monitore, kryptische Logos an der Wand: Bitpanda-Gründer Paul Klanschek und Eric Demuth im Wiener Büro des Start-ups.Fabry / Die Presse
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Kryptowährungen machen oft negative Schlagzeilen. Aber der Boom geht weiter. Jetzt wollen die traditionellen Player in den Markt, sagen die Gründer von Bitpanda. Österreichs größte Bitcoin-Plattform ist in vier Jahren auf 60 Mitarbeiter angewachsen.

Diese Geschichte beginnt mit einem Problem und endet in einem Büro. Das Büro sieht aus wie alle anderen: Schreibtische, Drehsessel, Monitore. Nur die bunten Poster und Logos an der Wand, die für Uneingeweihte wie eine Geheimsprache wirken – die signalisieren: Start-up! Dieses Büro ist einer von mittlerweile fünf Standorten, die Bitpanda angemietet hat. Das Geschäft läuft. Die Firma kauft und verkauft Kryptowährungen. Daher auch die kryptischen Logos an der Wand: Ethereum, Ripple, Dash. Und natürlich: Bitcoin. Damit hat alles angefangen. Hier gab's das Problem.

„Ich bin 2010 zum ersten Mal mit Bitcoin in Kontakt gekommen – über die Pokercommunity. Die professionellen Spieler sind da relativ rasch auf den Zug aufgesprungen“, erzählt Paul Klanschek, einer der drei Gründer von Bitpanda. „Es wäre eine ziemliche Untertreibung zu sagen, dass der Kauf und Verkauf damals mühsam waren. Das war damals nur auf irgendwelchen dubiosen Websites möglich. Oder persönlich.“ Die seriöseste Website zum Handel mit Bitcoin, in diesen Jahren noch die einzige virtuelle Währung von Bedeutung, war ausgerechnet Mt.Gox. Die japanische Börse sollte später zu Weltruhm gelangen, weil ihr Zusammenbruch Ende 2013 den Bitcoinpreis auf eine jahrelange Talfahrt schickte.