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Haiti: Präsident befürchtet 300.000 Erdbeben-Tote

Symbolfoto: Haiti nach dem Beben.
(c) AP (Rodrigo Abd)
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Haitis Präsident Rene Preval glaubt, dass in Haiti immer noch bis zu 100.000 Tote unter den Trümmern begraben sein könnten. Ein Nachbeben der Stärke 4,7 sorgte für Panik, richtete aber keine größeren Schäden an.

Haitis Präsident Rene Preval fürchtet, dass die Zahl der Toten durch das verheerende Erdbeben auf 300.000 steigen könnte. Mehr als 200.000 Leichen seien bisher nach dem Erdstoß Mitte Jänner geborgen worden, doch zahlreiche Tote lägen noch immer unter den Trümmern.

"Vielleicht kommen wir auf 300.000 Menschen", sagte Preval am Sonntag bei einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Staats- und Regierungschefs im mexikanischen Playa del Carmen.

Sollten sich Prevals Befürchtungen bewahrheiten, wären bei dem Erdbeben sogar mehr Menschen ums Leben gekommen, als bei der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean Ende 2004, bei der etwa 226.000 Menschen starben.

 

Neues Beben, Stärke 4,7

Ein Beben der Stärke 4,7 hat unterdessen am Montag Haiti erschüttert. Das Epizentrum lag vor der Küste etwa 35 Kilometer westlich der Hauptstadt Port-au-Prince, wie das US-Institut für Geologie mitteilte. Vor allem im Zentrum der Stadt seien die Menschen in Panik geraten, berichtete der Sender Radio Metropole.