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Salzburg-Wahl

Salzburg: Kaum Stolpersteine auf dem Weg zur „Allianz der Mitte“

Rudi Hemetsberger (Grüne) mit Verhandlungsmappe
Rudi Hemetsberger (Grüne) mit VerhandlungsmappeAPA/FRANZ NEUMAYR
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Gehen grüne und pinke Ideen unter einen Regierungshut? Ein Überblick.

Landeshauptmann Wilfried Haslauer liebt es bunt. Nach Schwarz-Grün-Orange begann er am Donnerstag die Gespräche über eine Regierung, in der sich die Parteifarben Schwarz, Grün und Pink wiederfinden sollen. Diese „Allianz der Mitte“ ist für den Salzburger ÖVP-Chef der für das Bundesland richtige Weg: „Eine starke ÖVP mit grünem und pinkem Gedankengut.“ Dass es nicht ganz einfach wird, die Vorstellungen der drei Parteien unter einen Hut zu bringen, weiß der erfahrene Verhandler: „Scheitern ist möglich, aber nicht wünschenswert.“

Eine Einigung mit den Grünen, die zehn Prozentpunkte verloren haben, ist für Haslauer kein Problem. Die Kernanliegen haben sich nicht verändert, es geht um die Weiterentwicklung der gemeinsamen Arbeit. Ein günstiges Jahresticket für öffentliche Verkehrsmittel steht ebenso auf der grünen Agenda wie die strenge Linie in der Raumordnung, die etwa weniger Gewerbegebiete auf der Wiese zugunsten der Stärkung der Ortskerne vorsieht. Allerdings wird Astrid Rössler fehlen. Die Grünen-Chefin hat nach der Wahl ihren Rücktritt erklärt, soll aber noch dem Verhandlungsteam angehören.