Mit Faktor-ETFs setzen Anleger auf Indizes, die nach ganz speziellen Kriterien zusammengestellt werden. Welchen Vorteil bringt das?
Wien. Es gibt vor allem ein wesentliches Argument, mit dem Indexfonds – Exchange Traded Funds (ETFs) – punkten können: die günstigen Jahresgebühren. Schließlich geht es darum, einen Index möglichst genau abzubilden, ohne dass Fondsmanager eine aktive Entscheidung treffen. Zudem können ETFs laufend auf der Börse gehandelt werden.
Allerdings hat die Vergangenheit auch gezeigt: Abseits allgemeiner Markttrends haben einige Aktiengruppen eine eigene Dynamik entwickelt. So heizte etwa die Tiefzinsphase die Nachfrage nach dividendenstarken Titeln an, quasi als Ersatz für mickrig verzinste Anleihen. In sehr schwankungsfreudigen Phasen wiederum konnten sich jene Aktien besser halten, die eine besonders geringe Volatilität aufweisen, etwa aufgrund eines sehr stabilen Geschäftsmodells.