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Max Schrems: „Bei den Daten sind wir ein Land der Opfer, nicht der Täter“

-Max Schrems am EUGH, der Stätte seiner großen Triumphe und kleinen Niederlagen. Der Datenschutzaktivist aus Salzburg war an den Diskussionen zur Datenschutz-Grundverordnung von Anfang an aktiv beteiligt.
Max Schrems am EUGH, der Stätte seiner großen Triumphe und kleinen Niederlagen. Der Datenschutzaktivist aus Salzburg war an den Diskussionen zur Datenschutz-Grundverordnung von Anfang an aktiv beteiligt.AFP (JOHN THYS)
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Für den Aktivisten Max Schrems lässt sich Datenschutz künftig viel besser durchsetzen. Über Bürokratie und Unsicherheit klagten Firmen zu Recht. Aber das hätten ihnen die eigenen Lobbyisten eingebrockt.

Die Presse: Am 25. Mai tritt die Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Ein Grund zur Freude?

Max Schrems: Generell schon. Der große Fortschritt ist die viel leichtere Durchsetzbarkeit. Inhaltlich hat sich nicht so viel geändert. Wer nach dem alten Recht datenschutzkonform agiert hat, wird es nach dem neuen zu 99,9 Prozent auch tun. Aber sehr viele haben sich an das alte Recht nicht gehalten. Jetzt haben wir die Möglichkeit, die Rechte, die wir schon lang auf dem Papier haben, wirklich durchzusetzen.