Israel, eine Nation von Immigranten aus aller Welt

Die israelische Gesellschaft ist bunt und schillernd.
Die israelische Gesellschaft ist bunt und schillernd.REUTERS

Die ersten, die ins Gelobte Land einwanderten, waren die Zionisten aus Europa, die Ashkenasi aus Osteuropa. Danach kamen die Misrachim aus dem Orient und schließlich die Einwanderer aus den früheren Sowjetrepubliken. Und alle fühlten sich zu Beginn erst einmal diskriminiert. Ein Porträt der Generationen.

So sehr der Staat Israel auf die „Olim chadaschim“, die neuen Immigranten, angewiesen war, so schwer taten sich die, die schon da waren, mit der Begrüßung der Neuen. Jede Gruppe hat Enttäuschungen erlebt, jede beklagt Diskriminierung und diskriminiert dabei selbst gern die, die noch später kamen. Mit Theodor Herzl, dem jüdisch-österreichischen Visionär des Judenstaates, der kurzfristig ganz ernsthaft Deutsch als Landessprache erwog, und mit den ersten Zionisten, die aus Europa und Osteuropa Richtung Palästina zogen, war der junge Staat sehr „ashkenasisch“ geprägt. Aus christlichen Ländern mussten die Juden vor Pogromen und Holocaust flüchten, während ihre Glaubensbrüder und -schwestern, die „Misrachim“ aus den muslimischen Staaten, vergleichsweise gut zurechtkamen.

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