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Song Contest 2018: Israel gewinnt, Österreich wird Dritter

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Favoritin Netta gewinnt für Israel den ESC.(c) APA/AFP/FRANCISCO LEONG (FRANCISCO LEONG)
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Die Sängerin Netta wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Österreich, vertreten durch den Linzer Cesár Sampson, belegte den hervorragenden dritten Platz. Beim Auftritt der britischen Kandidatin gab es einen Schockmoment.

Israel hat den 63. Eurovision Song Contest gewonnen. Netta holte sich Samstagnacht mit 529 Punkten den Titel in Portugals Hauptstadt Lissabon. Österreichs Kandidat Cesár Sampson kam mit 342 Punkten und seinem Lied "Nobody But You" vor Deutschland auf Platz drei. Nach der Jurywertung lag der Linzer sogar klar auf Platz eins. Für Österreich bedeutet der dritte Platz die drittbeste Platzierung beim Song Contest - Udo Jürgens hatte 1966 mit "Merci Cherie" gewonnen, 2014 siegte Conchita mit "Rise Like A Phoenix".

Netta ist mit "Toy" Nachfolgerin von Vorjahressieger Salvador Sobral, der 2017 mit "Amar Pelos Dois" in Kiew triumphiert hatte. Das Stockerl zwischen Israel und Österreich komplettierte Zypern mit Eleni Foureira und "Fuego". Für Israel ist es der vierte Sieg in der ESC-Geschichte, der erste seit 1998 (durch Dana International).

Schockmoment beim Auftritt der britischen Sängerin

Einen kurzen Schockmoment gab es während des Auftritts der britischen Kandidatin SuRie. Ein unbekannter Mann stürmte die Bühne, entriss ihr das Mikro und soll der BB zufolge gesagt haben: "For the nazis of the UK media, we demand freedom" (Für die Nazis der britischen Medien: Wir verlangen Freiheit!). Der Mann wurde von der Bühne gezerrt.

Überraschender dritter Platz für Österreich

Die Buchmacher hatten Österreich keinen Spitzenplatz zugetraut: In den Wettbürös lag Österreich zwischen Platz 16 und 20. Umso überraschender kommt der Stockerlplatz. Israel und Zypern hingegen galten als Favoriten für den Sieg.

Portugal ereilte ein ähnliches Schicksal wie Österreich beim Heim-ESC 2015: Der diesjährige Gastgeber landete am Ende des Klassements.

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(Red./APA)