UBS rät zu mehr Absicherung von Aktien

 Die UBS empfiehlt den Kunden, ihre Renditequellen zu erweitern und ihre Portfolios zu diversifizieren.
Die UBS empfiehlt den Kunden, ihre Renditequellen zu erweitern und ihre Portfolios zu diversifizieren.(c) REUTERS (Bobby Yip)
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Grundsätzlich bleiben Aktien aber attraktiv.

New York. Die Rückkehr der Volatilität auf dem Aktienmarkt in diesem Jahr bedeute nicht, dass die guten Zeiten vorbei sind, doch die Anleger müssten sich über ihre Risikoexposition bewusst sein. Die UBS empfiehlt den Kunden, ihre Renditequellen zu erweitern und ihre Portfolios zu diversifizieren.

Das Vorhandensein von erhöhtem Risiko und normalisierter Volatilität bedeute nicht, dass Investments unattraktiv geworden seien oder dass Investoren negative Renditen erwarten sollten, schrieben die UBS-Strategen um Global Chief Investment Officer Mark Haefele. Das weltweite Wachstum sei immer noch gut, das Gewinnwachstum sei stark, und die Bewertungen der Aktienmärkte blieben attraktiv, verglichen mit Bargeld und festverzinslichen Wertpapieren. Kurz gesagt: Auf kurze Sicht lohne es sich ziemlich wahrscheinlich, in Aktien investiert zu bleiben, und auf lange Sicht sei dies sehr wahrscheinlich, hieß es weiter.

Die UBS rät zu Ansätzen, die wenig mit Aktien und Anleihen korrelieren. Die Strategen mögen insbesondere Hedgefonds, Smart-Beta-Portfolios (passiv gemanagte Fonds, die nicht nur einen Index nachbilden, sondern noch weitere Kriterien berücksichtigen) und Hedging-Geschäfte (Absicherungen). (Bloomberg)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.05.2018)

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