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Wien

Wie kann ein AKH-Arzt einen Schienbeinbruch übersehen?

Schienbeinbruch
Auf dem Röntgenbild ist der Schienbeinbruch deutlich zu sehen.Privat
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Im AKH soll ein Unfallchirurg einen Schienbeinbruch bei einem 14 Monate alten Mädchen nicht erkannt haben. Die Eltern erheben schwere Vorwürfe gegen den Arzt.

Ein Arzt im Wiener AKH soll einen Schienbeinbruch eines 14 Monate alten Kindes nicht erkannt haben. Die Eltern des Mädchens beschuldigen den Unfallchirurgen, sich keine Zeit für die Verletzte genommen und nicht die notwendige Untersuchung – nämlich ein Röntgen des betroffenen Beines – veranlasst zu haben. Der sogenannte Spiralbruch des Schienbeins, der auf Röntgenaufnahmen sogar von einem Laien eindeutig zu erkennen ist, wurde erst einen Tag später im SMZ-Ost diagnostiziert.

Ereignet hat sich der Vorfall am vergangenen Samstag. Nachdem das Mädchen am frühen Nachmittag unter Aufsicht seiner Großeltern auf einer Rutsche mit einem Schuh hängengeblieben und sich das Bein verdreht hatte, brachten es seine Eltern am Abend ins AKH. „Da die Kleine kurz nach dem Unfall im Kinderwagen eingeschlafen ist, gingen die Großeltern nicht von einer schweren Verletzung aus und fuhren zunächst nach Hause“, sagt die Mutter. „Erst am Abend klagte sie über starke Schmerzen, weswegen wir sie ins AKH gebracht haben.“