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Staatsoper

Domingo bereitet sich selbst Feste

Plácido Domingo, nur dank der Regie grau in grau, doch stimmlich in Höchstform.
Plácido Domingo, nur dank der Regie grau in grau, doch stimmlich in Höchstform.(c) Michael Poehn
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Kritik Erst mit dem Auftritt von Vater Germont gewann die Aufführung der "Traviata" an Format: An der Seite des Doyens schärften auch Irina Lungu und Pavol Breslik ihr Profil.

Es hätte doch ein Fest für und mit Plácido Domingo, den ungekrönten Weltmeister der Opernbühne, werden sollen. Das aber war am Samstag nur recht bedingt möglich, da an der Staatsoper (bereits zum 54. Mal) die hilf- und orientierungslose Inszenierung von Jean-François Sivadier aus Aix-en-Provence gespielt wird, an der alles pseudo ist. Vorhänge, Tapeten, schlechte Bilder und Fetzen hängen herab, die Handlung stottert dahin.