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Von Vorstadt-Strizzis und Serienmördern

(c) Wiener Kriminalmuseum

Im zweiten Bezirk stellt Harald Seyrl seine schaurige Sammlung aus: Tatwaffen, Skelette und Fotos zerstückelter Leichen sind das Herzstück des Wiener Kriminalmuseums.

Schon von außen sieht das Gebäude in der Großen Sperlgasse 24 ein bisschen aus, als wäre es in der Zeit stehen geblieben. Es ist eines der ältesten Häuser des zweiten Bezirks: Grüne Balken vor den Fenstern, Laternen an der Mauer und über dem Eingang steht in geschwungenen Lettern: „Wiener Kriminalmuseum“. In zwanzig Räumen durchschreitet man hier das kriminelle Wien vom späten Mittelalter bis in die 1990er Jahre. „Alles was heute passiert, ist morgen schon wieder Geschichte“, sagt Harald Seyrl, Leiter des Museums.