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„Falstaff“: In Windsor brennt finster die Eifersucht

(c) Staatsoper/Michael Pöhn
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KritikDie Staatsoper lässt neue lustige Weiber auf Falstaff los.

Zugegeben: So pointiert und in allen Details funkelnd, wie es Verdis finaler Geniestreich erfordern würde, klang dieser „Falstaff“, eineinhalb Jahre nach der Premierenserie der Produktion, nicht. Aber für herkömmliches Repertoire funktionierte er gut, nicht zuletzt dank James Conlon am Pult. Straff, mit klarer Schlagtechnik und stimmenfreundlicher Balance organisierte er das Geschehen so, dass sich neben Chor und erfahrenen Solisten auch die etlichen Rollendebütanten sicher fühlen durften. Letztere gaben großteils ebenso begründete Hoffnung auf Steigerung wie die Leistung im Graben.