Nur Männer gingen 2017 später in Rente

Frauen erhielten im vergangenen Jahr im Schnitt 912,4 Euro Pension.

Wien. Die durchschnittliche Höhe einer österreichischen Pension ist im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent auf 1.125,93 Euro monatlich gestiegen. Das geht aus dem Jahresbericht 2017 der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) hervor. Das Pensionsantrittsalter stieg allerdings nur bei den Männern, und zwar auf 60,9 Jahre, ein Plus von 0,2 Jahren. Bei den Frauen betrug der Altersschnitt wie schon im Jahr zuvor 59 Jahre. Bei den Männern lag die durchschnittliche Pensionshöhe mit 1.469,40 Euro deutlich über jenen der Frauen, die nur 912,37 Euro erhielten.

Die Einnahmen aus Versichertenbeiträgen lagen 2017 bei 30,50 Mrd. Euro, die Ausgaben bei 30,52 Mrd. Euro. Der in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunkene Bundesbeitrag ging diesmal besonders stark zurück, nämlich von 4,34 Mrd. auf 3,2 Mrd. Euro. Bedingt war das durch einen Sondereffekt, wie Obmann Manfred Anderle anlässlich des PVA-Jahresberichts erklärte. Zur Geltung kommt hier nämlich die Nachzahlung der Bank Austria im Ausmaß von 768 Mio. Euro (nach PVA-Angaben). Weiter gesunken sei auch der Verwaltungsaufwand der PVA. (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.06.2018)

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