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Fußball-WM

Die zehn Kardinalfehler Deutschlands, die zum Vorrunden-Aus führten

Toni Kroos, allein und verloren nach Deutschlands Ausscheiden
Toni Kroos, allein und verloren nach Deutschlands AusscheidenAPA/AFP/BENJAMIN CREMEL
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Fussball-WMDie Anzeichen für die Blamage des deutschen Nationalteams waren da, doch sie wurden von Teamchef Joachim Löw und seinem Team zum Teil gekonnt ignoriert oder nur mangelhaft behoben.

Die „Schmach von Kasan“ äußert sich für Deutschlands Fußball nicht nur mit einer höchst ernüchternden 0:2-Niederlage gegen Südkorea. Oder dem letzten Gruppenplatz, dem historischen Aus in der Gruppenphase. Auch die Niederlage gegen Mexiko (0:1) oder der Glückssieg gegen Schweden (2:1) legten zuvor unzählige Mankos schonungslos offen, über die der deutsche Fußball nun beraten muss. Es sind schwere Fehler begangen worden, in der Vergangenheit, der Vorbereitung und dem Turnier selbst. Die zehn Kardinalfehler:

1 Spiel: In seinen Fundamenten erschüttert, ohne Idee und ohne Pass

Gegenpressing, hohes Pressing, das Attackieren am gegnerischen Strafraum – damit hatte Deutschlands Fußballteam bei der WM in Russland wahrlich keine Freude. Den verlorenen Ball zurückerobern, den Konter verhindern, womöglich selbst anzugreifen, im Fachjargon: Umschaltspiel, es war ebenso Fehlanzeige wie brauchbare Vorlagen für Angreifer. In allen drei Gruppenspielen häuften sich dafür Fehlpässe, auf die Joachim Löw doch schon in der Vorbereitung, spätestens aber im angeblich wertlosen Test gegen Österreich (1:2) hätte aufmerksam werden müssen.