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Buschige Augenbrauen dank Haartransplantation

Keira Knightley
Buschige Augenbrauen dank HaartransplantationEPA
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Langjähriges Zupfen kann die Haarfollikel der Augenbrauen zerstören. Haartransplantationen sind in Großbritannien der neueste Trend. Für eine buschige Braue sind bis zu 200 Haareinheiten und rund 2000 Euro nötig. Nach der Behandlung muss die neue Braue regelmäßig geschnitten werden.

Ein dünner Strich als Augenbraue hat ausgedient, üppige Augenbrauen sind wieder modern. Was aber tun, wenn nach jahrelangem Zupfen kaum noch ein Haar drangeblieben ist und die Haarfollikel zerstört sind? Eine Möglichkeit ist die Haartransplantation. Die Briten machen es vor, immer mehr Frauen wollen auf der Insel den Look von gut "gebraunten" Stars wie Keira Knightley (siehe Bild) oder Emma Watson zu kopieren.

Teurer Trend

Die Anfragen für eine entsprechende Operation hätten sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, sagte Dr. Bessam Farjo vom Londoner Institut für Trichologie der Zeitung "Daily Mail". Der Experte verwies auf die Schäden, die durch langjähriges Zupfen und Wachsen der Augenbrauen entstünden: "Eine Haartransplantation ist die einzige Möglichkeit, Augenbrauen dauerhaft wieder zu restaurieren." Wer mit dem Trend mithalten will, muss in Österreich zwischen 2000 und 2500 Euro investieren.

Die Behandlung

Üblicherweise werden für eine Transplantation Haare aus dem Nacken entnommen. Sollte das nicht möglich sein, eignen sich auch Haare aus dem Arm- und Brustbereich. Die einzelnen Einheiten werden dann unter örtlicher Betäubung an ihrem neuen Platz eingesetzt. Für eine dichte Augenbraue wären etwa 200 Haareinheiten nötig. Nachdem der genetische Code im Haar auch nach dem Platzwechsel aktiv ist, müssen die Brauen regelmäßig geschnitten werden. Die eingesetzten Haare bleiben in den meisten Fällen zu 90 Prozent bestehen. Das Prozedere lässt sich natürlich auch im Bereich der Wimpern durchführen.

Risiken und Nebenwirkungen

Die Blutung während der Operation soll sehr gering werden, von sichtbaren Narben ist nichts bekannt. Die häufigste Komplikation nach dem Eingriff ist ein Juckreiz. Durch Kratzen kann dieser auch zu einer Infektion führen.

(APA/dpa/red.)