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Aus Höhle gerettete Burschen fragten nach gebratenem Reis

Ein Bild vom Krankenhaus in Chiang Rai. Medien werden von den geretteten Buben streng abgeschirmt.
Ein Bild vom Krankenhaus in Chiang Rai. Medien werden von den geretteten Buben streng abgeschirmt.REUTERS
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Die bisher ärztlich versorgten Jugendlichen sollen hungrig gewesen sein - verständlich nach über zwei Wochen in der Höhle. Nicht einmal die Eltern wissen, welcher der Buben bereits gerettet wurde.

Den vier Burschen, die am Sonntag nach mehr als zwei Wochen aus einer Höhle in Nordthailand gerettet und in ein Krankenhaus gebracht wurden, geht es gut. Das sagte der Leiter des Rettungsteams, Narongsak Osottanakorn, am Montag. Sie seien hungrig und hätten im Spital nach gebratenem Reis gefragt.

Vor ihrem Tauchgang hatten die Jugendlichen Medikamente bekommen. "Die Burschen standen unter Beruhigungsmitteln, damit sie nicht in Panik gerieten", sagte der dänische Taucher Ivan Karadzic dem dänischen Rundfunk. Er war an der Rettungsaktion am Sonntag beteiligt und half etwa auf halben Weg in der überschwemmten Höhle, Pressluftflaschen auszuwechseln.

Die Burschen hätten Taucheranzüge und Masken getragen. "Sie sahen etwas verängstigt aus, aber sie waren nicht in Panik oder so. Und sie lächelten und sagten Danke", berichtete der Taucher. Die Rettungsaktion laufe weiter, er selbst müsse allerdings erstmal Kräfte sammeln und werde voraussichtlich am Dienstag wieder eingesetzt. Er hoffe, die gesamte Rettung könne am Dienstag abgeschlossen werden.

Die Jugendlichen befinden sich im Chiang Rai Prachanukroh Hospital, ungefähr 70 Kilometer von der Tham-Luang-Höhle entfernt. Untergebracht wurden sie in einem abgeschirmten Bereich. Wer von den Mitgliedern des zwölfköpfigen Jugend-Fußballteams bereits gerettet wurde, gaben die Behörden nicht bekannt - nicht einmal die Eltern wissen Bescheid.

Andere Sorgen in Zusammenhang mit der mühsamen Bergungsaktion machen sich offenbar die Mitschüler der Kinder und Jugendlichen im Alter von elf bis 16 Jahren. "Sie sollen sich (...) beeilen, denn wir haben sehr viele Hausaufgaben", wurde der 15-Jährige Pansa Sompienjai zitiert.

(APA/Reuters/AFP/dpa)