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Mexikos künftiger Präsident kürzt sich selbst das Gehalt

Manuel Lopez Obrador
Manuel Lopez ObradorAPA/AFP/PEDRO PARDO
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Wer will schon 12.230 Euro verdienen, wenn er 4890 Euro haben kann? Andres Manuel Lopez Obrador will nur 40 Prozent des Gehalts seines Vorgängers verdienen.

Der designierte mexikanische Präsident will künftig auf einen Großteil seines ihm als Staatsoberhaupt zustehenden Gehalts verzichten. Er werde ab seinem Amtsantritt im Dezember monatlich 108.000 Pesos (etwa 4890 Euro) verdienen, erklärte Andres Manuel Lopez Obrador am Sonntag in Mexiko-Stadt.

Das seien rund 40 Prozent des Gehalts seines Vorgängers, Amtsinhaber Enrique Pena Nieto, der rund 270.000 Pesos (etwa 12.230 Euro) pro Monat verdient habe, sagte der Linkspolitiker, der unter dem Kurznamen AMLO bekannt ist. Er habe sich das Gehalt eigentlich noch stärker kürzen wollen.

Die Kürzung des Präsidentenverdiensts ist Teil von AMLOs Plan, die Kosten der Bürokratie in dem lateinamerikanischen Land zu verringern. Im Wahlkampf hatte er bereits angekündigt, auch die Pensionen der Ex-Präsidenten Mexikos zu mindern.

Er plane zudem, in die mexikanische Verfassung aufnehmen zu lassen, dass niemand im Bürokratie-Apparat mehr als der Präsident verdienen dürfe. Er werde die Initiative dem Kongress vorlegen, sagte der 64-Jährige. López Obrador war am 1. Juli zum neuen Präsidenten gewählt worden. Er hat sich den Kampf gegen die Korruption in Mexiko auf die Fahne geschrieben.

(APA/dpa)