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Spital Nord: Stadt setzte 610.000 Euro in den Sand

KRANKENHAUS NORD
KRANKENHAUS NORDAPA/HANS KLAUS TECHT

Ein geplanter Brunnen wurde nie errichtet.

Wien. Der Krankenanstaltenverbund (KAV) investierte auf dem Areal des Krankenhauses Nord 610.000 Euro in einen Brunnen, der nie realisiert wurde. Das berichtet die „Kronen Zeitung“.

Im Jahr 2012 wollte der KAV Brunnenwasser zur Beheizung des KH Nord verwenden. Die MA 58 (Wasserrecht) bewilligte das Vorhaben und die MA 45 (Wiener Gewässer) meldete in einem Gutachten keine Bedenken an. Daher soll der KAV Hunderttausende Euro in die Planung und den Bau von Strom- und Rohrleitungen investiert haben.

2015 kam aber laut „Krone“ die Wiener Gewässer Management GmbH – eine Tochter der Stadt Wien wohlgemerkt – ins Spiel. Und diese stellte fest, dass der Brunnen eine Altlastensicherung in der Nähe gefährdet. Der Brunnen habe sich somit nicht rentiert.(APA)


[OMFRN]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.07.2018)