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Trump bestellt gleich zwei neue Air Force One bei Boeing

Donald Trump braucht neue Präsidentenmaschinen
Donald Trump braucht neue PräsidentenmaschinenREUTERS
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Donald Trump braucht neue Präsidentenmaschinen. Für Boeing ist das ein Milliardengeschäft.

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat einen Milliarden-Auftrag für zwei neue Präsidentenmaschinen erhalten. Die beiden Flugzeuge sollen im Dezember 2024 ausgeliefert werden, teilte das US-Verteidigungsministerium am Dienstag mit. Der Kaufpreis liegt bei 3,9 Milliarden Dollar. US-Präsident Donald Trump sagte dem Sender CBS, die neuen Flugzeuge würden rot, weiß und blau gestaltet. "Air Force One wird unglaublich werden. Sie wird die beste ihrer Art, die beste weltweit sein."

Die Kennedys prägten das Hellblau der Air Force One. Das Flugzeug erlangte durch sie auch traurige Berühmtheit, als der Leichnam des erschossenen Präsidenten 1963 von Dallas nach Washington, D. C. geflogen werden musste. Im Bild Jacqueline und John F. Kennedy vor der Air Force One - an jenem Tag in Dallas(c) imago/Cinema Publishers Collection (Cecil Stoughton / JFK Library)

Die bisherige blau-weiße Farbgestaltung geht auf die Regierung von John F. Kennedy in den 1960er-Jahren zurück. Kennedy war von Boeing eigentlich ein rot-goldenes Design des Jets vorgelegt worden; der Präsident empfand diese Farbgestaltung aber als zu königlich. Er bat seine geschichtskundige Frau Jacqueline um Hilfe. Zusammen mit Designer Raymond Loewy entwickelten die Kennedys schließlich das kontemporäre Erscheinungsbild der Air Force One: Der Schriftsatz stammt aus der Unabhängigkeitserklärung, die hellblaue Farbe aus den Emblems der frühen US-amerikanischen Republik. Der zweite Farbton, das blaugrüne Cyan, wurde gewählt, um die Zukunft und die Moderne zu repräsentieren. Die Gestaltung der Kennedys war bis dato die auf die Air Force One angewandte.

Das US-Präsidialamt und Boeing hatten sich im Februar im Grundsatz auf den Bau der Maschinen geeinigt. Trump hatte einen vorherigen Auftrag über zwei Air Force One mit einem Volumen von vier Milliarden Dollar als zu teuer bezeichnet. "Die Kosten sind außer Kontrolle", schrieb er über Twitter. Nach Berechnungen des Weißen Hauses vom Februar liegt die Ersparnis nach der Neuverhandlung bei mehr als 1,4 Milliarden Dollar, dies kann jedoch nicht unabhängig bestätigt werden.

(Reuters/Red.)