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Das Google-Urteil und seine Folgen am Beispiel China: Von einem Monopol zum nächsten

(c) Barbara Steinbrenner

Die EU-Kommission hat entschieden, dass Google seine Marktmacht missbrauche. Das Urteil soll wieder mehr Bewegung in den Markt bringen. Warum dieses Vorhaben wohl zum Scheitern verurteilt ist.

Über das Google-Urteil wird noch viel vor Gerichten diskutiert werden. Der Suchmaschinen-Riese hat bereits angekündigt, gegen die Strafe von 4,3 Milliarden Euro sowie die Vorgaben der EU-Kommission vorzugehen. Diese könnten nicht nur für Google, sondern auch für die 87,7 Prozent der weltweiten Android-Nutzer einen Paradigmenwechsel bringen. Denn Google hat bereits angekündigt, dass künftig das Betriebssystem sowie auch die einzelnen Apps kostenpflichtig werden könnten. Zwangsläufig bedeutet das, dass die Geräte teurer werden. Dass durch das Urteil der Markt belebt wird und neue Angebote entstehen, mag stimmen, aber wird lange dauern. Eine kurz- und mittelfristige Lösung gibt es nicht.