Wiener Börse am Abend: ATX legt 1,34 Prozent zu

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Nach freundlichem Verlauf drehten die europäischen Indizes am Nachmittag deutlicher ins Plus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 34,22 Punkte oder 1,34 Prozent auf 2.580,97 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund elf Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.570 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ:

  • Dow Jones/New York +0,22 Prozent,
  • DAX/Frankfurt +1,14 Prozent,
  • FTSE/London +0,53 Prozent und
  • CAC-40/Paris +1,28 Prozent.

Nach freundlichem Verlauf drehten die europäischen Indizes am Nachmittag deutlicher ins Plus. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat ihre Bewertung für Griechenland bestätigt. Das Institut hat Griechenland demnach von der Liste der Staaten genommen, bei denen eine Abwertung der Kreditwürdigkeit erwogen wird und damit an den Aktienmärkten sowie beim Euro für Auftrieb gesorgt.

Im Vorfeld der am Abend anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank hielten sich viele Anleger jedoch zurück, hieß es von einem Händler. Für Bewegung unter den Einzeltiteln sorgten auch Analystenkommentare sowie die veröffentlichten Unternehmensergebnisse.

Zu den auffälligsten Werten zählten erneut Intercell mit einem Kursanstieg um 5,28 Prozent auf 21,73 Euro. Am Montag hatten die Titel bereits mehr als drei Prozent zulegen können. Die Analysten von Merrill Lynch haben die Titel von "neutral" auf "buy" hochgestuft und das Kursziel von 24,00 auf 26,00 Euro erhöht.

Die Titel der Post gaben nach Ergebnisvorlage 0,57 Prozent auf 20,97 Euro nach. Der Konzern musste 2009 beim Betriebsergebnis ein deutliches Minus hinnehmen, konnte den Umsatz aber fast stabil halten. Ein Händler bezeichnete das Zahlenwerk als "mehr oder weniger in-line".

Die von Zumtobel präsentierten Ergebnisse wurden vom Markt nicht gut aufgenommen. Die Aktien verloren 1,21 Prozent auf 15,50 Euro. Der Leuchtenhersteller vermeldete für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres wie erwartet einen deutlichen Ergebnisrückgang. Die Berenberg Bank hat die Einstufung von "buy" auf "hold" und das Kursziel von 17,00 auf 16,00 Euro nach unten revidiert.

Unter den Indexschwergewichten konnten sich OMV deutlich um 3,25 Prozent auf 27,95 Euro steigern. Die Rohölpreise zogen kräftig an. Erste Group gewannen 1,71 Prozent auf 30,31 Euro und voestalpine legten 1,45 Prozent auf 27,95 Euro zu.

Mayr-Melnhof schwächten sich im Vorfeld der für Mittwoch anstehenden Ergebnisveröffentlichung 2,15 Prozent auf 68,26 Euro ab. Wienerberger konnten sich um 0,82 Prozent auf 14,70 Euro verbessern. HSBC hat die "neutral"-Einstufung bestätigt, das Kursziel jedoch von 13,55 auf 17,00 Euro angehoben.

(APA)

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