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ÖFB-Cup: Rapid ließ bei 5:0 in Kufstein nichts anbrennen

FUSSBALL: UNIQA OeFB CUP / FC KUFSTEIN - SK RAPID WIEN
APA/EXPA/ STEFAN ADELSBERGER
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Nach Hartberg, dem LASK, Mattersburg und St. Pölten waren die Wiener der fünfte Bundesligist, der die nächste Runde erreichte.

Rapid Wien hat am Freitag den ersten Teil der Auftaktrunde im ÖFB-Cup standesgemäß beendet. Der dritte der abgelaufenen Fußball-Meisterschaft siegte in Kufstein ohne Mühe 5:0 (3:0). Nach Hartberg, dem LASK, Mattersburg und St. Pölten waren die Wiener der fünfte Bundesligist, der die nächste Runde erreichte. Nur Europacup-Starter Admira verlor in Neusiedl und schied damit aus.

Die Grün-Weißen stellten bereits nach fünf Minuten die Weichen Richtung Sieg. Neuzugang Andrei Ivan blieb im Duell mit Kufstein-Goalie Lukas Tauber cool und schob den Ball überlegt ein. Die Hütteldorfer bewiesen, dass sie die Aufgabe beim Club aus der Regionalliga Mitte ernst nahmen und drückten weiter aufs Tempo.

Rapid kombinierte gefällig und blieb vorm Tor eiskalt. Rückkehrer Deni Alar bediente nach 20 Minuten Veton Berisha. Der Norweger schob Tauber den Ball durch die Beine. Zehn Minuten vor Seitenwechsel trug sich Alar selbst in die Schützenliste ein.

Die Tiroler agierten ambitioniert, wirklich gefährlich wurden sie dem 14-fachen Cupsieger aber nicht. Ein Stangenschuss mit dem Halbzeitpfiff blieb die einzig nennenswerte Offensivaktion.

Nach der Pause gelang dem Außenseiter kein Comeback. Im Gegenteil bewies die Mannschaft von Goran Djuricin Charakter und beschränkte sich nicht aufs Verwalten. Alar (58.) und Ivan (62.) erzielten beide nach gut einer Stunde ihre jeweils zweiten Treffer (58.,62.).

Unterschiedlicher hätte die Generalprobe vor dem Europacup für den LASK und die Admira nicht verlaufen können. Während die Linzer im Oberösterreich-Duell mit Hertha Wels vor dem internationalen Comeback am Donnerstag gegen Lilleström beim 3:0 keinerlei Mühe hatten, produzierten die Südstädter mit einem 0:1 gegen Neusiedl einen kapitalen Fehlstart in die Saison. Sie treffen in der Qualifikation zur Europa League auf ZSKA Sofia. Admira-Kapitän Daniel Toth scheiterte im Burgenland nach ziemlich exakt einer Stunde vom Elfmeterpunkt.

Es blieb der einzige Stolperer eines Bundesligisten. Aufsteiger Hartberg musste in Grödig zwar in die Verlängerung, blieb beim 3:1 aber ebenso erfolgreich wie St. Pölten bei Landesligist Maria Saal (6:0) und Mattersburg in Allerheiligen (3:1).

(APA)