Wie können Frauen ohne feministisches Radio überleben?

Eine subventionsaffine feministische Cottageindustrie stellt Frauen als grundsätzlich betreuungsbedürftige Opfer dar – was ziemlich sexistisch ist.

Warum die Sozialdemokratie derzeit politisch gar so enorm erfolgsbefreit zügig in die Verliererstraße rennt, hat der langjährige Berliner SPD-Politiker Heinz Buschkowsky jüngst in einem Interview mit der „Welt“ klar beschrieben. Seine Partei, meint er, habe sich „in weiten Teilen von der Lebenswirklichkeit, den Sorgen und Nöten der Menschen völlig entfernt. Der Volkspartei SPD ist das Volk abhandengekommen, und sie hat es nicht bemerkt.“ Sie sei nämlich, formuliert der Berliner herzhaft, „eine Klugscheißerpartei“ geworden.

Das lässt sich bis zu einem gewissen Grad durchaus auch auf die österreichischen Verhältnisse übertragen und ist nicht nur auf die SPÖ beschränkt, sondern auf erhebliche Teile des linksgrünen politischen Spektrums bezogen – besonders in Wien. Besuchte Herr Buschkowsky diese politisch-mediale Landschaft der Bundeshauptstadt, würde er wohl von einem „Klugscheißermilieu“ sprechen.

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