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Wien

Warum ist das KH Nord so entgleist?

Die politische Aufarbeitung rund um die Kostenexplosion und die massiven Verzögerungen beim KH Nord hat begonnen.
Die politische Aufarbeitung rund um die Kostenexplosion und die massiven Verzögerungen beim KH Nord hat begonnen.(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)
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Der Untersuchungsausschuss zum Fiasko rund um das KH Nord tagt wieder am Dienstag. „Die Presse“ beantwortet dazu die brennendsten Fragen und bringt (bisher unbekannte) Fakten.

Wien. Wer trägt die Verantwortung für das Fiasko rund um Spital Nord? Diese Frage soll der Untersuchungsausschuss klären, der ab Dienstag seine Arbeit voll aufnimmt. Die erste Sitzung mit AKH-Chef Herwig Wetzlinger, der erst Ende 2017 in der Führung des KAV (Krankenanstaltenverbund) aufgestiegen ist, betraf nur die Zukunft des KH Nord. Die wichtigsten Punkte - von der Frage vom Untersuchungsausschuss als Polit-Show bis zur Kostenexplosion - im Überblick.

1 Ist der Ausschuss eine Polit-Show oder bringt er Fakten ans Licht?

Naturgemäß nützt die Opposition einen U-Ausschuss als politische Bühne gegen die (Stadt-)Regierung, die das ebenso naturgemäß verhindern will. Am Ende werden zwei völlig verschiedene Interpretationen der Causa stehen, wie bei den bisherigen Kommissionen etwa zum Pflegeskandal in Wien. Die ersten Vorläufer nahender Wahlkämpfe (EU-Wahlkampf 2019, im selben Jahr beginnt der Wahlkampf für die Wien-Wahl 2020) werden eine rein fachliche Aufarbeitung der Causa schwierig machen. Dass es aber trotzdem möglich ist, hat die U-Kommission zur Aufarbeitung des Hypo-Skandals auf Bundesebene gezeigt – unter der damaligen Ex-Präsidentin des OGH, Irmgard Griss.