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USA: Klage gegen Veröffentlichung von Waffenplänen für 3D-Drucker

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Der Generalstaatsanwalt des Bundesstaats Washington kritisiert, dass "Kriminelle und Terroristen Zugang zu herunterladbaren, nicht verfolgbaren und nicht aufspürbaren 3D-gedruckten Waffen erhalten."

In den USA wächst der Widerstand gegen die bevorstehende Veröffentlichung von Plänen im Internet für die Herstellung von Schusswaffen auf 3D-Druckern. Der Generalstaatsanwalt des US-Staats Washington, Bob Ferguson, teilte am Montag (Ortszeit) mit, er verklage die Regierung von US-Präsident Donald Trump vor einem Bundesgericht in Seattle.

Sieben US-Staaten und der Hauptstadtdistrikt Washington hätten sich angeschlossen. Die Klage richtet sich gegen einen außergerichtlichen Vergleich, den die US-Regierung mit einer Organisation geschlossen hat. Dieser Organisation namens Defense Distributed wird damit die Veröffentlichung von Plänen zur Herstellung von Waffen auf 3D-Druckern erlaubt. Defense Distributed aus Texas hat angekündigt, die Pläne von diesem Mittwoch an zum Herunterladen anzubieten.

Ferguson kritisierte, dadurch erhielten "Kriminelle und Terroristen Zugang zu herunterladbaren, nicht verfolgbaren und nicht aufspürbaren 3D-gedruckten Waffen". Die Generalstaatsanwälte von 20 US-Staaten und des Hauptstadtdistrikts Washington schickten am Montag (Ortszeit) wegen des Vergleichs zudem einen Brandbrief an Justizminister Jeff Sessions und Außenminister Mike Pompeo.

(APA)