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Hitzerekorde, Pferde und Pfotenschutz

(c) APA/BARBARA GINDL
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Die 36-Grad-Marke wurde geknackt. Die Fiaker in der Stadt Salzburg haben hitzefrei.

Wien. Die Hitzewelle ist mit all ihren Begleiterscheinungen – von Rekordmeldungen über Donau-Niederwasser bis zu Schutzmaßnahmen für Tiere – in Österreich angekommen. Der Wetterdienst Ubimet meldete am Dienstag, dass die 36-Grad-Marke in Österreich geknackt wurde. In Innsbruck zeigte das Thermometer am späten Nachmittag 36,0 Grad. Zuvor wurden die Hitzepole vor allem im Westen des Landes gemessen. Die ZAMG meldete 35,3 Grad für Bludenz und 35 Grad für Hohenau. In Wien wurden (nachmittags) lediglich 32,9 Grad gemessen.

Weil zur Hitze auch ein knapper Wasserstand – auch in der Donau – gehört, gibt es auch eine entsprechende Meldung des Österreichischen Wasserstraßen-Gesellschaft Via Donau. Der Wasserstand der Donau bewege sich derzeit unter der statistischen Niederwassermarke. „Das ist für heiße Sommermonate nichts Ungewöhnliches“, erklärt Christoph Caspar von der Via Donau. Schiffe können demnach derzeit weniger laden. Gesperrt wird die Wasserstraße allerdings nicht.

 

Salzburgs Fiaker haben frei

Und noch etwas gehört zur Hitzewelle unbedingt dazu: die Sorge um das liebe Vieh. Die Fiaker in der Stadt Salzburg haben am Mittwoch hitzefrei. Mit der Ausnahme von reservierten Fahrten (etwa für Hochzeiten) legen die Salzburger Fiaker und ihre Pferde heute eine Pause ein.
Davon können die Athleten des Beachvolleyball-Turniers in Wien nur träumen. Die Turnierärzte sehen keine Gefährdung für die Sportler, sie haben nicht hitzefrei, sollen aber – ebenso wie Zuschauer – genug trinken. Das Beachvolleyball-Turnier Vienna Majors findet also wie geplant ab heute bis 5. August statt.

Für die Wiener Polizeihunde gibt es wiederum einen Pfotenschutz, damit sie auch bei Temperaturen weit über 30 Grad ihren Dienst antreten können. Der soll die Tiere vor Verbrennungen durch heißen Asphalt schützen. (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.08.2018)