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Erste AKW reduzieren ihre Leistung

Hitze schränkt Atom- und Kohlekraftwerke ein.

Berlin. Die anhaltende Hitzewelle wirkt sich mittlerweile auf die deutsche Stromversorgung aus. Beim Kernkraftwerk Philippsburg in Baden-Württemberg wurde die Leistung um bis zu zehn Prozent verringert, wie der Versorger EnBW mitteilte. Dadurch solle der Anstieg der Wassertemperatur im Rhein durch das eingeleitete Kühlwasser begrenzt werden. EnBW hat außerdem einen Block eines Steinkohle-Dampfkraftwerks abgeschaltet.

In Norddeutschland wiederum produzieren die Kernkraftwerke Grohnde und Brokdorf laut ihres Betreibers Preussen Elektra wegen der leicht erhöhten Wassertemperaturen etwas weniger als üblich. Ähnlich der schwedische Konzern Vattenfall, der seinen Kernreaktor Ringhals 2 auf 49 Prozent der eigentlichen Produktion reduziert hat. (ag./est)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.08.2018)